Über eine halbe Milliarde Euro bekommen die Kirchen in Deutschland jährlich zusätzlich zu den Kirchensteuern. Diese sogenannten Staatsleistungen sind ein Ersatz für Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Jetzt legt die Opposition im Bundestag dazu einen neuen Vorschlag vor.
Von Rainer Brandes
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Sechs katholische Bischhöfe stehen in violetten Soutanen mit weißen Chorhemden gekleidet während einer Messe in einer Bank. Sie haben die Hände zum Gebet gefaltet. (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)
Bis vor einigen Jahren zahlten einige Bundesländer die Gehälter von Bischöfen (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)
FinanzierungsreformNeue Pläne für das Ende der Staatsleistungen an die Kirchen
Über
eine halbe Milliarde Euro bekommen die Kirchen in Deutschland jährlich
zusätzlich zu den Kirchensteuern. Diese sogenannten Staatsleistungen
sind ein Ersatz für Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Jetzt
legt die Opposition im Bundestag dazu einen neuen Vorschlag vor.
Ein
prominenter Gast hat auf dem Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung
(gbs) in Oberwesel sein aktuelles Buch "Gegen die Gewalt – Warum Liebe
und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind" vorgestellt: Prof.
Christian Pfeiffer. Das Thema Missbrauch von Kindern in
Glaubensgemeinschaften bildete den Schwerpunkt seines Vortrags am
vergangenen Wochenende.
Derzeit
treffen sich die katholischen Bischöfe Deutschlands in Mainz auf ihrer
Frühjahrsvollversammlung. Dort wird unter anderem um das weitere
Vorgehen bei der Entschädigung von Missbrauchsopfern diskutiert.